own your life

Du lernst Dein Leben lang

Die Schulzeit befindet sich in einem Lebenszyklus, in dem Du sehr prägbar bist. Ich ermuntere Dich zu erkennen, dass sie auf Dein Leben gesehen einen wichtigen Einfluss hat, es jedoch an Dir selbst liegt wie groß dieser ist, oder was Du damit anfängst. Lernen endet nicht mit dem Erhalt Deines letzten Zeugnisses.

Im Folgenden liest Du eine Abhandlung, wie das Leben im Allgemeinen so ablaufen kann, Du kannst sehen, was es Dir bringt, oder Du kannst es selbst erschaffen.  Sinn dieser Seite ist es Dich für einen größeren Horizont zu öffnen, weiter zu blicken. 

Schule ist nicht das, was Du von ihr denkst, sie bereitet Dich nicht auf das Leben vor. 
Sie ist allenfalls ein System, so vielen Menschen wie möglich einen annähernd gleichen Wissensstandard zu vermitteln. 

Sicherlich gibt es viele Lehrer, die ihren Beruf aus Berufung machen und wirklich ihr Bestes geben, ihnen gebührt Dank, Respekt und Hochachtung, letzten Endes sind aber auch sie in diesem System verhaftet, in dem es darum geht Wissen nach Lehrplan in die Gehirne der Kinder zu hämmern, damit sie es für bestimmte zu lösende Aufgaben zur Verfügung haben, die dann entsprechend benotet werden. Mit diesen Noten bekommen sie später möglichst gute Zeugnisse, mit denen sich der junge Mensch dann irgendwo vorstellen darf um in das Hamsterrad des Lebens einzutreten; um dann wiederum für ein anderes System so homogen wie möglich sein Dasein zu fristen. 

Als Kinder sind wir alles, Astronaut, Feuerwehrmann, Rennfahrer, Pilot, Musiker, Prinzessin… Bis wir in die Schule kommen, wenn wir zuhause noch nicht zu sehr konditioniert wurden, dann werden wir es spätestens dort. Wenn Du Lehrer bist, fühl Dich nicht persönlich angegriffen, lies einfach weiter!

Das was wir in unserer Kindheit als wahr anerkennen, als richtig „empfinden“, stellen wir womöglich nie wieder in Frage. Das heißt, dass alle unsere Entscheidungen im Leben oft von dem abhängen, was wir als Kinder lernen. 


Bewusstsein statt Konditionierung 

“Die individuelle Bestimmung, die innere Vision in uns zu erkennen und zu verwirklichen, ist der Sinn unseres Lebens“ 

Darin liegt das Glück, nach dem wir suchen und die Erfüllung. Das gilt für Kinder und Jugendliche und auch für Erwachsene. Nun haben wir in der Schule Lesen, Rechnen und Schreiben gelernt und auch viel Wissen abgespeichert. Wir haben gelernt wie lang der Nil ist, wie viele Einwohner New York hat und wie viel Braunkohle in Australien gefördert wird. Sind das die richtig wichtigen Dinge, die wir täglich im Leben brauchen? Wenn ich das damals in der Schule in der Aufgabe nicht gewusst habe, bekam ich eine schlechte Note, ist das heute für mein Leben wichtig? Sagt das irgendetwas Wichtiges über mich aus, dass ich vor über 20 Jahren wusste, oder auch nicht wusste, wie viele Einwohner die Stadt New York hat? 
Nein. Welches Wissen ich damals hatte ist heute völlig unwichtig. Und doch macht ein etwaiger Arbeitgeber meine Befähigung den entsprechenden Job oder die entsprechende Tätigkeit ausführen zu können davon abhängig. Ich falle mit bestimmten Noten durch Raster, die nicht danach suchen, was ich wirklich jetzt kann, sondern danach, was ich irgendwann einmal nicht wusste. 

Was wir in der Schule nicht lernen ist, wie man wirklich lebt. Wie man seinen Körper gesund erhält, wie man sich ernährt, wie man den richtigen Beruf und so später zu seiner Berufung findet, wie man den richtigen Partner findet und vor Allem, wie man mit ihm glücklich wird. Es gibt kein Fach "Reichtumsbewusstsein". Wir lernen nicht, wie man seine Probleme löst, wie man Krisen bewältigt, wie man seine Ziele sicher erreicht und seine Lebensvision verwirklicht. Es gibt so viele christliche Schulen und obwohl Jesus die Liebe über alles stellte, gibt es dort "Respektprojekte", wie wichtig jedoch Nächstenliebe oder die Liebe zu sich selbst ist, wird nicht gelehrt.

Wir hinterfragen nicht, was uns von „oben“ aufgetragen wird, was wir zu glauben haben, wie wir zu leben haben. Wir haben kaum erkannt, warum unser Leben so ist wie es ist und wie wir es sinnvoll gestalten können.                                                                             

Schulen sollten Kinder zukunftsfähig machen. Aber alles, worauf es im Leben wirklich ankommt lernt man nicht in der Schule. Und weil einem das niemand beibringt scheitern viele, bevor das eigentliche Leben beginnt. Erst wenn wir das alles gelernt haben erkennen wir, was Leben wirklich bedeutet.

Dies ist kein Angriff auf das Schulsystem, sondern ein Apell an Dich, zu erkennen, dass das Lernen in der Schule nur ein Teil dessen ist, was zu Deiner Entwicklung beiträgt. Was Du davon abspeicherst und später verwendest, entscheidest Du ganz allein. Dein Speicher ist so unendlich groß, dass es nichts ausmacht, wenn Du etwas lernst, was Du nie wieder brauchst, aber stell Dir einmal vor, Du sitzt in einer Show und die Millionenfrage lautet: "Was ist ein Endoplasmatisches Retikulum" und Du erinnerst Dich daran, dass Du es in Biologie schon mal gehört hast, ich schwöre Dir, wenn Du beim Lernen auf "STR/Copy" gedrückt hast, wirst Du einen Meter hoch springen und plötzlich viele neue Freunde haben.

Wir sollten einfach die Spielregeln des Lebens lernen und anfangen auch danach zu leben. In Wirklichkeit ist das Leben ein Spiel das uns einlädt mitzuspielen. Wir entscheiden, ob wir als Spielfigur oder als bewusster Spieler an diesem Spiel teilnehmen, entweder, wir bestimmen unsere Lebensumstände bewusst selbst, oder andere bestimmen unser Leben. Wäre es nicht wunderbar, wenn Kinder schon frühzeitig lernen, worauf es im Leben wirklich ankommt? Statt unendlich vielen Verboten und Geboten würden wir ihnen einen vernünftigen Umgang mit Naturgesetzen wie dem Gesetz der Anziehung, oder dem Gesetz von Ursache und Wirkung beibringen. Grenzen zu erfahren und darüber hinauszusehen hat uns Menschen zu dem gemacht, was wir heute sind. 

Doch wir leben heute eingezäunt von unseren Überzeugungen und wir haben Angst, über diese Grenzen hinauszugehen. Aber es ist möglich, nicht immer ganz leicht, aber möglich. Freiheit beginnt in uns selbst. Unsere Freiheit hört erst da auf, wo die eines Anderen anfängt, oder wo wir sie selbst begrenzen..

Wenn man Flöhe trainieren, konditionieren will, steckt man sie in ein leeres Marmeladenglas und verschließt den Deckel. Die Flöhe springen ihrer Natur gemäß nach oben und knallen mit dem Kopf an den Deckel. Sehr bald merken sie, dass es nicht weiter geht. Jetzt kann man den Deckel vom Glas nehmen, die Flöhe wissen nun, dort ist das Ende der Welt, ihrer Welt. Keiner von Ihnen wird auf die Idee kommen, höher zu springen. Es wird Generationen brauchen, bis ein mutiger Floh sich selbst die Erlaubnis gibt, so hoch zu springen wie sein Herz es ihm sagt. Und das ist das Schöne am Herzen, es kann nicht konditioniert werden. 

Wenn Du einen Fisch in ein großes Glas gibst, wird er anfangs an die Scheibe stoßen, immer wieder, bis er aus dem Gefühl heraus, aus gemachter Erfahrung „weiß“, wie weit er schwimmen kann. Wenn Du ihn in ein größeres Glas umsetzt, wird er noch Ewigkeiten im gleichen Radius wie zuvor schwimmen. 

Einem Elefanten wird wenn er klein ist eine Kette um sein Fußgelenk gelegt, welche an einem Eisenpflock befestigt ist. Er wird unzählige Male versuchen sich zu lösen, doch weil dies Schmerzen bereitet wird er irgendwann aufgeben. Irgendwann, wenn er „weiß“, dass es nicht möglich ist... Wenn er erwachsen ist, reicht es ihm einen Strick anzubinden, der an einem Holzpflock in der Wiese steckt. Du weißt, ein Elefant vergisst nie. 

Wann gibst Du Dir die Erlaubnis, du selbst zu sein und Dein Leben zu leben? Lerne Still zu sein. Wenn Du still wirst, werden die vielen Stimmen im Kopf verschwinden. Wenn Du dann nur noch eine Stimme vernimmst, ist es Deine. Jetzt kannst Du die Herde verlassen ohne zu leiden, denn Du weißt, dass Du Deinen individuellen Weg gehen willst. 

Hast Du schon einmal ein Kind beobachtet, wie es Schmetterlingen hinterherläuft oder Muscheln sammelt am Strand? Die Augen des Kindes strahlen. Voller Staunen erlebt es jeden Augenblick. Jede Blume, jeder Stein, alles ist bedeutsam. Für das Kind ist alles ein Wunder. Eines ist sicher, das Kind lebt im Paradies. 
Nicht etwa, dass das Paradies ein besonderer Ort ist. Es ist einfach der klare Zustand unseres Bewusstseins, unser natürlicher Zustand. Das Paradies befindet sich nicht irgendwo „dort“, es ist immer „hier und jetzt“. Ein Kind ist noch ohne Ego, es kennt nur die Gegenwart, das JETZT, den Istzustand. Deshalb besitzt das Kind etwas, was der Erwachsene verliert, er gibt dann viel Geld dafür aus, es wiederzuerlangen, wieder wie ein Kind zu sein. In der Regel forscht dann der Psychiater in der Kindheit des Erwachsenen und stellt fest, dass ihm diese wichtige Eigenschaft von den Eltern genommen wurde, erinnerst Du Dich? "Du hast doch gerade mit der Eisenbahn gespielt, was willst Du denn jetzt mit dem Buch, räum doch erst mal Dein anderes Spielzeug weg, morgen kommt doch Tante Elke..."  Das Kind ist JETZT Lokführer und wenn es drei Minuten später Vater  Mutter Kind spielt, dann will es JETZT dem Kind etwas vorlesen, weil es ins Bett muss, das alles ist JETZT und Tante Elke ist erst dann wichtig, wenn sie klingelt. Das Kind lebt wahrlich im Paradies und wir vertreiben es aus diesem, weil WIR gut dastehen wollen, wenn der Besuch kommt. Das Kind hat etwas, das wir ihm wegnehmen, wegen unserer "Überzeugungen" unseren Vorstellungen. Dieses “etwas” muss wieder gefunden werden, denn es ist das Kostbarste auf der Welt, unser wahres Sein. 

Anpassung - die Wurzel allen Übels 

Sehr bald verschwindet die Klarheit des Kindes, denn seine Ursprünglichkeit und seine wahre Natur stimmen nicht überein mit den Interessen dieser Welt. Jeder Mensch ist von seiner frühesten Kindheit damit konfrontiert, dass die Welt ein Irrenhaus ist, das Kind spürt das ganz klar. Sein Wesen und die Absichten der Gesellschaft passen nicht zusammen. Die Natur des Kindes strebt in die eine Richtung und die Gesellschaft zwingt das Kind in eine ganz andere oft sogar in die entgegengesetzte Richtung. 
Die Welt, die Menschen sind gespalten, verrückt, das ist die traurige Normalität. Jeder ist ein anderer nur nicht er selbst. Um zu überleben hat das Kind nur eine Chance, es passt sich an. Bald verliert es sich in tausenderlei Dingen und vergisst seinen Ursprung. 

Früh bringt man uns „die Sprache der Welt“ bei und gleichzeitig verlernen wir, uns selbst zu vertrauen, unsere Gefühle ehrlich auszudrücken und wirklich wir selbst zu sein. Wenn man dem gleichen Kind das einst voller Staunen war, wenn man diesem Kind 20 Jahre später begegnet und ihm in die Augen schaut, findet man statt Klarheit eher Verwirrung. Eine dicke Staubschicht aus Vergangenheit, Überzeugungen, Vorurteilen und Konditionierungen liegt jetzt über dem Bewusstsein. Diese Schicht, das Ego, wird immer stärker und erdrückender und beginnt das Leben allmählich zu bestimmen. Kompromisse werden zur Tagesordnung und Lebensart. 

Spätestens dann leben wir nicht mehr als der, der wir wirklich sind. 

Aber nur wir tun das, nur wir Menschen tun uns und anderen das an. Die Tiere, die Pflanzen, alle leben natürlich, nur das menschliche Leben steht auf dem Kopf. Die Bäume leben ihr Leben, die Blumen, die Vögel, alle Lebewesen, außer dem Menschen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches sich gegen seine Natur entscheiden kann und das bringt Stress und Stress ist der Anfang jeglichen Leids und die Ursache aller Krankheiten. 


Anstatt natürlich und befreit zu leben, sind wir an tausend unsichtbare Stricke gefesselt. Unbewusst bewegen wir uns nach längst veralteten Programmen. Wie in Zwangsjacken, die uns gerade soviel Luft holen lassen, dass wir geistig und seelisch nicht ersticken, schlafwandeln wir umher und nennen das unser Leben. Wir sind gefangen in Verhaltensmustern, Gewohnheiten oder von außen aufgesetzten Idealen. Und unsere Träume sind irgendwo „unterwegs“ verloren gegangen. Deshalb können wir nicht wir selbst sein und schon gar nicht gesund und glücklich. Wenn aber unser Leben daraus besteht die krankmachenden Erwartungen der anderen zu erfüllen, wenn wir nicht Nein sagen können und anderen erlauben sich in unser Leben einzumischen oder unsere Freiheit zu beschneiden, wenn wir versuchen es jedem recht zu machen oder wenn wir anderen folgen, dann sind wir am “falschen Platz”. Dann ist das ganze Leben ein langsames Sterben, ein Warten auf den Tod. 
Natürlich können wir unsere Unzufriedenheit verstecken und andere täuschen, wir können ein Lächeln aufsetzen, wir können sagen wie großartig es uns geht, obwohl uns zum weinen ist, aber wir wissen, dass unser Lachen nicht echt ist. Wir wissen, dass unser Leben leer ist. Dass wir uns etwas vormachen. Andere können wir täuschen, uns selbst aber nicht. Mal ehrlich, kann ein Mensch glücklich sein, wenn er als jemand lebt, der er gar nicht ist? Natürlich nicht. Unzufriedenheit, ein Gefühl innerer Leere und Leiden sind die Folge. Aber kaum jemand fragt sich ernsthaft:  „Warum leide ich“? 

Wir leiden, wenn wir nicht dankbar sind. 
Wir leiden, wenn wir uns mit anderen vergleichen. 
Wir leiden, wenn wir vergessen wer wir wirklich sind. 
Wir leiden, wenn wir uns anpassen an eine kranke Masse. 

Wir leiden, wenn wir uns oder einen Teil von uns ablehnen.                                                                                       Wir leiden, wenn wir unsere Einzigartigkeit nicht wertschätzen.
Wir leiden, wenn wir uns durch die Augen der anderen werten. 
Wir leiden, wenn wir im Leben Dinge tun, die wir nie tun wollten. 
Wir leiden, wenn wir den Sinn unseres Lebens nicht (er)kennen. 
Wir leiden, wenn wir die Meinung der anderen für wichtiger halten. 
Wir leiden, wenn wir unsere Vision vom Leben nicht verwirklichen. 
Wir leiden, wenn wir unsere wahren Ziele aus den Augen verlieren. 
Wir leiden, wenn wir blind das nachmachen, was andere vormachen. 
Wir leiden, wenn wir eine Rolle spielen, für die wir nicht bestimmt sind. 
Wir leiden, wenn wir versuchen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen.                                                                 Wir leiden, wenn wir die meiste Zeit in Gedanken sind und unbewusst leben. 
Wir leiden, wenn wir glauben, wir müssen die Dinge so nehmen, wie sie sind. 
Wir leiden, wenn wir um Bestätigung, Anerkennung und Aufmerksamkeit betteln. 
Wir leiden, wenn wir an der Vergangenheit festhalten und nicht loslassen können. 
Wir leiden, wenn wir mit Menschen leben mit denen wir nicht zusammen sein wollen. 
Wir leiden, wenn wir erwarten, dass andere uns gesund, reich oder glücklich machen. 
Wir leiden, wenn wir durch Sorgen, Zweifel oder Angst unsere Lebensenergie aufbrauchen. 
Wir leiden, wenn wir uns gegen die Natur entscheiden und ein künstliches Dasein vorziehen.                                 Wir leiden, wenn wir unsere Gedanken nicht beherrschen sondern davon beherrscht werden. 
Wir leiden, weil wir uns immer wieder dafür entscheiden! 


Noch mal: „Wir leiden, weil wir uns immer wieder dafür entscheiden zu leiden“. Weil wir das Gestern, das „Bekannte“ immer wiederholen. 

Wir leiden, wenn wir unser Leben nicht selbst bestimmen, denn dann bestimmen andere darüber. 

Weil es sicher scheint, weil wir uns darin auskennen. Und wir leiden auch, weil es eine Gewohnheit geworden ist sich immer wieder dafür zu entscheiden. Vielleicht sind uns unsere Entscheidungen nicht bewusst? Vielleicht sind wir uns dessen die meiste Zeit unbewusst und fahren auf Autopilot? Dann bewegen wir uns ganz sicher in eine falsche Richtung, nämlich weg von uns und unserer Erfüllung. Und leider wird diese „Tradition“ von Generation zu Generation weitergegeben. Von Erziehung kann keine Rede sein, denn Kinder machen alles nach. Und am meisten machen sie das nach, was die Eltern vorleben. Sind es Kinder am Steuer der Wagen, die in den Autobahnausfahrten ihren Müll entsorgen? Wir beschweren uns, wenn sie auf den Gehsteig rotzen, oder die Schultoilette versauen und leeren auf einem Rastplatz oder einem schönen Parkplatz im Wald unseren Renovierungsabfall aus dem Kofferraum? 80% der Erziehung ist Vorleben. Was tun wir da? Als ob die ganze Menschheit einen tiefen Dornröschenschlaf schläft. 

MENSCH WACH AUF! 

Das ist ein Weckruf an Dich. Lebst Du? Bist Du wirklich lebendig? Lebst Du bewusst? Bist Du Dir selbst bewusst? Gefällt Dir Dein Leben? Liebst Du Dich? 

Wenn nicht, dann tu etwas! Ändere es wenn Du willst. Wach auf! Wach auf aus dem Alptraum den die Masse der Menschen träumt. Solange Du anderen folgst und ihnen gleich unbewusst lebst, lebst Du noch nicht, sondern die anderen leben Dich. Unbewusst zu leben bedeutet, Deine unbewussten Gedanken haben Dich unter Kontrolle. Das, was andere in Dich hineinprogrammiert haben, bestimmt Dein Leben. Du kommst gar nicht in Deinem Leben vor, und wenn, dann als Nebenrolle. Das ist jedoch kein Leben, sondern ein Schlafen mit offenen Augen und bestenfalls ein Überleben. Überleben aber ist nicht das Ziel Deines Lebens. Da ist noch sehr viel mehr was in Dir und auf Dich wartet und Du weißt es. Wann immer Du Dich fragst, ob das schon alles ist oder war, wann immer Du denkst, dass da noch etwas sein muss… tu etwas. 
Auch wenn der Verstand noch zögert, Dein Herz weiß den Weg. Das Herz kann nicht konditioniert werden, nur der Kopf. Dein Herz ist frei, vertrau Dir, hab Selbstvertrauen, hab selbst Vertrauen. Vertrauen zu Dir selbst, zu Deinem wahren ICH. 

Lebe Dein Leben! 

Sei Herr über Dein eigenes Leben. 
Schneide sie ab die tausend unsichtbaren Stricke, sie geben Dir nicht wirklich Halt, sie halten Dich nur fest. 
Du bist frei. Du bestimmst, als wer Du lebst. Entscheide Dich weise. Sei Du selbst und lebe Dein Leben - das ist Dein Geburtsrecht und Deine Bestimmung. Jeder Mensch, auch Du, jeder bringt ein Geschenk mit in dieses Leben; eine Vision, die verwirklicht werden will. 

Du hast immer Deine eigene Wahl !

Zugegeben, die Gesellschaft lässt niemanden das sein, wozu er von Natur aus bestimmt ist. Sie macht es einem nicht gerade leicht zu erblühen. Aber die Gesellschaft ist nicht allmächtig und sie zwingt auch niemanden ihr zu folgen, sondern sie macht nur „Angebote“. Aber Du kannst sagen: „Nein, danke“. Letztendlich ist jeder für sich und sein Leben selbst verantwortlich. Jeder Mensch, auch Du. Jeder entscheidet selbst darüber, authentisch zu leben oder sich anzupassen. Jeder bestimmt selbst, ob er wirklich bewusst und lebendig ist oder ob er mechanisch und vorhersagbar wie eine Maschine funktioniert. Diese Entscheidung treffen wir in jedem Augenblick neu, bewusst oder unbewusst. Wir haben immer die Wahl. Wir haben es nur vergessen, dass wir selbst wählen können! Natürlich ist es leichter mit der Masse zu treiben, aber um welchen Preis? Ein Leben ohne Freude? Ohne Liebe? Ohne inneren Frieden? Ohne Poesie im Herzen? Ohne Sinn und ohne Erfüllung? 

Entscheide Dich bewusst! 

Wenn Du die Wahl hättest, und Du hast die Wahl, also, wenn du jetzt wählen könntest zwischen Drama und Freude, was würdest Du wählen? Die meisten Menschen antworten spontan: Freude. In ihrem Leben jedoch wiederholen Sie immer wieder dieselben Dramen. Immer wieder die gleichen alten Geschichten, in der Partnerschaft, beruflich, finanziell oder gesundheitlich. Diese Wahl geschieht offensichtlich nicht bewusst. Immer wieder wird das Gehirn mit denselben Dingen beschäftigt, das blockiert Neues. Oft haben diese Menschen das Gefühl, als ob ein Teil in ihnen ihre besten Absichten und Ziele sabotiert. Deshalb geben viele (zu früh) auf. 

Wenn Du denkst, dass etwas so ist wie es ist, oder dass es „wahr“ ist, frage Dich bewusst: „Ist das so“? 
Ist das so, weil es schon immer so war? Wer hat das gesagt? Was hatte er für Interessen? 
Welche Ziele hat er damit verfolgt? Sprich: was hatte ER davon, dass Du denkst, dass das so ist. 
Ist die Milch wirklich gesund, oder hat da eine gewisse Industrie etwas davon, dass Du das glaubst? 
Ist die Impfung gegen die Schweinegrippe wirklich Deine einzige Chance davonzukommen? 
Sind reiche Leute wirklich alle Verbrecher? 
Musst Du wirklich hart arbeiten für Dein Geld?                                                                                                      Hat Dein Kind wirklich ADHS?  Und ist Ritalin die einzige Lösung?
Ist Aids oder Krebs ein Todesurteil?
Sagen uns die Nachrichten was passiert ist? Oder heißen sie Nachrichten, weil da was nachgerichtet wird, nachdem wir uns richten sollen?
Haben die Moslems das WTC angegriffen?
Wollen die Banken und Versicherungen Dein Bestes?

Jede Deiner Wahrheiten ist lediglich DEINE Wahrheit und wird sich in Deinem Leben verwirklichen. 

Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass etwas doch nicht so ganz wahr sein kann, forsche! 
Bilde Dir Deine eigene Meinung, nicht die Meinung Deines Lehrers, Freundes, Partners, Deiner Eltern, der Mehrheit, der Gesellschaft… sondern Deine eigene Meinung. 


Wenn Du zu der Überzeugung kommst, es ist falsch… dann muss das noch lange nicht richtig sein, aber dann ist es für Dich falsch. Das ist das Wichtige daran, nach dieser Deiner eigenen Überzeugung richtet sich Dein Leben aus, sammelst Du Deine Erfahrungen, wirst Du „Du selbst“. 
Deine wahre Vision zu erkennen und zu verwirklichen, also das Erschaffen der Lebensumstände, die Dir entsprechen. 
Lasse dann das "Falsche" los. 
Lasse los, was nicht glücklich macht. 
Loslassen, was nicht zu Dir gehört, schafft erst den Platz für die Optionen, die das Leben für Dich bereithält, wenn Du aufhörst Dir selbst im Weg zu stehen. 

Nun frage Dich, was Du wirklich willst!


Vielleicht zum ersten Mal in Deinem Leben stehst Du vor der Frage: „Was will ich“? 
Gebe Dir dafür so viel Zeit, wie nötig ist, Du muss Dir die Zeit nicht nehmen, sie gehört niemand anderem, es ist Deine Zeit, Du kannst sie Dir selbst geben. Sei großzügig damit, Du hast genug davon. Nur weil man Dir immer eingeredet hat, dass Zeit etwas Kostbares ist, heißt das nicht, dass Du ihr ständig hinterher rennen musst. Du musst Dich nicht jetzt und hier entscheiden, weil jemand an Deiner Tür sagt, dass dieses Angebot nur heute gilt. Vertraue niemandem, außer Deinem eigenen Gefühl. Und wenn es in die Hose ging, dann sei ehrlich mit Dir selbst, dann hast Du nicht 100% Deinem Gefühl vertraut, sondern hast Deine Entscheidung mit Erfahrung und „Wissen“ und einem Anteil Gefühl vermischt, oder Dich auf jemand anderen verlassen und Dich selbst verlassen.

Bestimme ganz bewusst, wie Dein Leben aussehen soll.

Hängst Du noch an irgendwelchen Fäden? Siehst Du jeden Tag fern und müllst Dich mit falschen Wertvorstellungen zu? Denkst Du Du müsstest so sein, wie diese sogenannten Superstars, oder Seifenoper Helden oder Deine Körpermaße müssten den Idealen entsprechen, die Dich aus jedem Hochglanzmagazin anlächeln?

Eltern? Sie müssten Dich betüddeln, bis Du 27 bist? Immer Rat wissen, immer alles richtig machen, für alles Verantwortlich sein? Nein, öffne Deine Augen, es gibt unzählige Kinder auf diesem Planeten, die gehen in dem Alter arbeiten um ihre Eltern zu ernähren, während Du Deine Zuckertüte bekommst und ein I Männchen wirst... Sobald Du zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kannst, trägst Du selbst die Verantwortung für Dein Leben.

Partner? Dein Partner wird sagen: "bleib wie Du bist"," ich liebe dich wie du bist" das heißt mit anderen Worten, verändere dich nicht, was wiederum Stillstand bedeutet. Stillstand ist der Tod, das Leben ist Veränderung, Entwicklung. Als junges Paar entwickelt man sich gemeinsam, baut sich eine gemeinsame Zukunft auf, alles geschieht gemeinsam, doch dann kommt irgendwann das wahre Ich des Einzelnen, das sich entwickeln will, meist ist das nur einer der beiden und wenn der andere lieber stehen bleibt, dann ist das der Anfang vom Ende der Beziehung. Denke in der Beziehung immer an Dich, sei egoistisch, es geht um Dein Wohlsein, um Dein Glück und wenn Du aus voller Überzeugung zu Deinem Partner sagen kannst, dass Du gern mit ihm zusammen bist, weil Du mit ihm glücklich bist, dann ist das zwar absolut egoistisch und doch ist es das größte Lob, was Du ihm machen kannst. Und wenn er das gleiche tut, dann ist es eine magische Beziehung. Wenn Du nicht glücklich bist mit ihm, dann gehe Deinen Weg ohne ihn.

Amt? Genieße nicht die soziale Hängematte, nutze sie wenn Du nicht anders kannst, aber missbrauche sie nicht. Wenn Du sie eine Weile nutzt um den „Rücken frei zu haben“, ist das menschlich und okay. Wenn Du gefallen bist, ist das menschlich und okay, aber steh wieder auf. Raff Dich auf! Sei Dir Deiner Stärken und Deinem schöpferischen Ursprung bewusst. 

Deine Gedanken werden zu Deinem Leben. Die Meinung der anderen ist unwichtig, sie geht Dich auch gar nichts an. Lebe DEIN Leben, lebe als DU selbst, denn das ist Deine wahre Bestimmung. Du bist in dieser Welt, um Deiner Einmaligkeit Ausdruck zu verleihen, um Deinen Platz im Leben bewusst und mit Freude zu erfüllen. 



“own your Life“ 



Diese Informationen sind kein geistiges Eigentum und dürfen Kopiert und verbreitet werden. Hiermit Dank an alle „Lichtbringer“ die Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen gerne mit anderen teilen. 

(an dieser Stelle der Hinweis, ohne den man heut zu Tage nichts veröffentlichen kann, ohne dass daraus spezialisierte „Anwälte“ Kapital schlagen: Der Verfasser übernimmt keinerlei Haftung und keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben. Er vertraut auf die Mündigkeit seiner Leser) 

zusammengetragen, gedacht und veröffentlicht durch Michael Barm 

Danke fürs Lesen

Hast Du Fragen oder Anmerkungen, gerne an michael.barm@gmail.com aktualisiert 02.11.2014